Grüne Unternehmen im Vorteil

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Grüne Unternehmen im Vorteil Nachhaltigkeit, Ökologie und grüne Anliegen sind in aller Munde. Doch wie können Unternehmen aktiv werden? Der SKO-LEADER zeigt drei Firmen, die sich seit vielen Jahren mit der Thematik befassen, entsprechend wirtschaften und sich erfolgreich auf dem Markt behaupten.

Als sich der Unternehmer Karl Zünd Anfang der 90er-Jahre ernsthaft mit grünen Anliegen zu befassen begann, wurde er noch belächelt. «Heute würde kein verantwortungsvoller Unternehmer mehr widersprechen, dass es langfristig keine Ökonomie ohne Ökologie geben kann», meinte Zünd unlängst an einem Vortrag. Im sanktgallischen Altstätten entwickelt und produziert seine Zünd Systemtechnik AG modulare Präzisionscutter und Werkzeugköpfe.... » ...weiter


«Umweltschutz rentiert sich auf jeden Fall»

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«Umweltschutz rentiert sich auf jeden Fall» Die Schweizerische Vereinigung für ökologisch bewusste Unternehmungsführung ÖBU versteht sich als Thinktank für Umwelt-, Sozial- und Management-Themen. Deren Co-Geschäftsführerin, Sabina Döbeli*, erklärt im Interview, wie ernsthaft Umweltschutz in Schweizer Unternehmen betrieben wird.

Frau Döbeli, wie gut stehen unsere Unternehmen in Sachen Umweltschutz im Vergleich zum Ausland da? Insgesamt relativ gut. Besser sind sicher noch gewisse Unternehmen in nördlichen Ländern, zum Beispiel in Skandinavien. Wo haben wir noch Nachholbedarf? Bei den erneuerbaren Energien sind wir im Vergleich zu einigen Ländern in Europa im Rückstand. Als Folge des politischen Entscheids, aus der Atomenergie auszusteigen, soll sich das... » ...weiter


Die Zeit der Alphatiere ist vorbei

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Die Zeit der Alphatiere ist vorbei Führung wird auch in Zukunft ein anspruchsvolles Geschäft bleiben: Führungskräfte müssen die richtigen Prioritäten setzen, diese konsequent verfolgen und die Mitarbeiter bei der Umsetzung mit einbeziehen. Noch mehr als heute werden sie fähig sein müssen, die Energie der Mitarbeiter zu mobilisieren.

Führungskräfte in Unternehmen sind in der heutigen Zeit bereits sehr stark gefordert. Und sie müssen davon ausgehen, dass ihre Arbeitsbedingungen künftig noch schwieriger und komplexer werden. Denn auf der einen Seite nimmt die Dynamik der Veränderungen weiter zu: Der Rationalisierungs- und Wettbewerbsdruck steigt, das Tempo der Innovationen beschleunigt sich. Auf der anderen Seite sind Vorgesetzte mit immer besser ausgebildeten... » ...weiter


«Was man bisher gemacht hat, ist nicht mehr gültig»

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«Was man bisher gemacht hat, ist nicht mehr gültig» Jean-Paul Thommen vertritt einen systemischen Management-Ansatz. Im Interview spricht er über die Kernaufgaben des Managements, über vermeintlich objektive Wahrheiten, veraltete Erfolgsmuster und über ein neues Führungsverständnis.

Herr Thommen, welche externen Einflüsse werden Ihrer Meinung nach das Führungsprofil der Zukunft am stärksten beeinflussen und prägen? Die Globalisierung wird die Komplexität der Systeme weiterhin massiv erhöhen. Sie werden dadurch noch weniger beherrschbar. Die Konkurrenz durch China, Indien und Brasilien wird uns weiterhin auf Trab halten. Soziale Spannungen werden zunehmen. Auch die neuen Kommunikationsmöglichkeiten durch Social... » ...weiter


«Ich bin der Bio-Bauer unter den Künstlern»

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«Ich bin der Bio-Bauer unter den Künstlern» Der Satiriker Andreas Thiel bewegt sich mit Erfolg zwischen den Welten. Auf wie neben der Bühne denkt der seit zwei Jahren in Island lebende Solothurner quer. Im Interview mit dem SKO-Leader sagt Thiel, was Querdenken für ihn bedeutet.

Herr Thiel, sind Sie als Satiriker ein Querdenker von Berufes wegen? Durchaus. Mein Beruf ist es, die Themen von möglichst vielen verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten. Im Idealfall entdecke ich Seiten, die vorher noch niemand in Betracht gezogen hat. Wie denkt man quer? Es geht nicht darum, die Dinge nur anders als die andern zu sehen. Das Ziel ist ein Erkenntnisgewinn. Dafür muss man die Perspektive wechseln und einen anderen... » ...weiter