Sozialcharta
Bieler Plattform zur Sozialpolitik der Schweizer Kader Organisation SKO
Die SKO vertritt seit 117 Jahren die Interessen der Schweizer Kaderleute. 2002 hat sie erstmals zur aktuellen „Grossbaustelle Sozialpolitik“ auf Bundesebene ihre Position zu kaderrelevanten Fragen formuliert. Dies als Grundlage, um ihre Anliegen und Vorschläge einbringen zu können. Die vorliegende, revidierte Solothurner Plattform wurde von der Verbandsleitung erarbeitet, in Vernehmlassungen bei Präsidenten und Basisgruppen bearbeitet, an der Delegiertenversammlung 2010 in Biel diskutiert und neu als „Bieler Plattform“ verabschiedet.
Die SKO setzt ihre Prioritäten in den folgenden 6 Kernbereichen:
- Beruf und Familie in Einklang bringen
Die SKO will die Familienpolitik verbessern und setzt sich für ein Bündel von Massnahmen ein, das im Sinne eines familienpolitischen Konzeptes Mann und Frau eine Karriere so ermöglichen soll, dass gleichzeitig ihre Verantwortung für die Familie gewährleistet ist. - Hohe Qualifikation in der Arbeitswelt
Die SKO setzt sich in der Bildungspolitik ein für eine ausgewogene Förderung sowohl des dualen Bildungssystems (Verbindung von schulischer Ausbildung und betrieblicher Praxis) wie auch der gymnasialen/akademischen Laufbahn. Die Übergänge zwischen diesen beiden Systemen müssen flexibel und gut durchlässig sein. Die SKO trägt als Organisation der Arbeitswelt (OdA) höhere Fachprüfungen mit und unterstützt eine umfassende, lebenslängliche Weiterbildung – um eine dauerhafte Arbeitsmarktfähigkeit zu erhalten. Für Führungskräfte und Fachexperten soll eine angemessene Weiterbildung auch als Gegenleistung für deren grosse Flexibilität und grossen zeitlichen Einsatz von den Arbeitgebern anerkannt werden. - Zurück an die Arbeit statt Taggelder
Die SKO befürwortet eine Neuregelung der IV mit den Hauptzielen:
- 1. Früherkennung, um möglichst den Arbeitsplatz behalten zu können.
- 2. Wiedereingliederung in den Arbeitsprozesswo und wie auch immer möglich. Dabei haben die Arbeitgeber eine besondere Verantwortung wahr zu nehmen
- 3. Nachhaltige Sanierung der Finanzen
Hinsichtlich ALV unterstützt die SKO die Aufrechterhaltung der Solidarität der Arbeitstätigen mit den Arbeitslosen Die SKO wehrt sich gegen Abbau von ALV-Leistungen. Sie ist bereit, mit dem „Solidaritätsprozent“ auf höheren als den versicherten Einkommen zur Sanierung beizutragen - Mehr Transparenz und Fairness im Lohnsystem
Die SKO befürwortet eine leistungsbezogene Entschädigung, verurteilt aber die wenigen, imagemässig jedoch sehr schädlichen Auswüchse bei den obersten Verantwortungsträgern.
Die Finanzkrise 2008 hat gezeigt, dass die Selbstregulation nicht funktioniert, daher unterstützt die SKO gesetzliche Regelungen, die Auswüchse eindämmen. - Unternehmenskultur: Mehr Ethik und Nachhaltigkeit in der Unternehmensführung
Die SKO-Mitglieder setzen sich in den Unternehmen und in der Wirtschaft dafür ein, dass griffige Grundsätze für eine nachhaltige und ethische Unternehmensführung in Kodex, Leitbildern, Verhaltensrichtlinien und Richtlinien eingeführt und gelebt werden. - Sichere und flexible Altersvorsorge
Die SKO setzt sich für gute Rahmenbedingungen beim flexiblen Rentenalter und eine gesicherte 1. und 2. Säule ein. Es darf keine Diskriminierung von modernen Rollenteilungen von Eltern im BVG und keinen Abbau von Renten-Leistungen geben.
Die 3. Säule, als wichtige Altersvorsorge in Eigenverantwortung, soll ausgebaut und ebenfalls altersmässig flexibler gehandhabt werden.
Die Sozialcharta im Wortlaut hier.
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Wer richtig vernetzt ist, kommt leichter voran! Wie die moderne Kontaktpflege funktioniert und wo genau das Erfolgsgeheimnis im intelligenten Netzwerken liegt, diskutieren wir mit Ihnen und namhaften Persönlichkeiten am
27. SKO-LeaderCircle, 6.6.2012 in Zürich, mit anschliessendem Networking-Dinner - jetzt Platz sichern und einen persönlichen Gast gratis mitnehmen!
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Was hat Sport mit Wirtschaft zu tun? Was können beide Seiten voneinander lernen? Welches sind die Erfolgsfaktoren, die in beiden Bereichen wichtig sind? Und wie wird der Spagat zwischen Kult und Kommerz gemeistert?
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22.05.2012
9. Schweizer ausbilder-forum: «Vom Hirn zum Lernen» - Dienstag, 22. Mai 2012,
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Erleben Sie Prof. Dr. Lutz Jäncke, einen der gefragtesten Referenten zu Erkenntnissen der Hirnforschung, am 9. Schweizer ausbilder-forum!
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Medien News
30.03.2012
Rückblick auf den 26. SKO-LeaderCircle - «How to simplify my life?» vom 22. März 2012
Pascal Ihle, stellvertretender Chefredaktor der Handelszeitung, diskutierte an der Veranstaltung der Schweizer Kader Organisation vom 22. März 2012 mit kompetenten und hochkarätigen Podiumsteil-nehmerInnen wie wir die Infoflut bewältigen und welche Konzepte helfen, die Komplexität zu vermindern und Prioritäten richtig zu setzen. Beim anschliessenden Stehdinner blieb viel Platz zum Mitdiskutieren und Netzwerken.
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SKO NewsMail
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