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Nach einem Hirnschlag zurück an den Arbeitsplatz – ein systematisch geführter Prozess

Case Manager beraten und unterstützen Menschen in komplexen Problemsituationen und verhindern so lange Absenzen und Invaliditätsfälle. Zentral dabei ist die transparente Kommunikation und ein abgestimmtes Vorgehen mit dem Arbeitgeber, den behandelnden Ärzten sowie Versicherungen und der IV. Bei Frau Brunner war dies der Schlüssel für eine 100%ige Reintegration.

Frau Brunner* arbeitete in einem 100% Pensum als Teamleiterin in der Innovationsabteilung eines Industriebetriebs. Im März 2013 erlitt sie einen Hirnschlag. Das Case Management des SKO-Partners Activita wurde schon zu Beginn des mehrwöchigen Spitalaufenthalts involviert, so dass das Erstgespräch noch im Spital erfolgte. Die Case Managerin kümmerte sich als erstes um die stationäre Rehabilitation. Frau Brunner konnte bereits Ende Juni 2013 gut erholt und ohne grössere Beeinträchtigungen laufen, sprechen, lesen und schreiben. Gewisse Einschränkungen beim Verständnis von Texten sowie in der Konzentration waren jedoch noch vorhanden. In einem solchen Fall ist es wichtig, dass umgehend auch eine IV-Anmeldung erfolgt. Durch die frühzeitige Erfassung von Personen, die aus gesundheitlichen Gründen arbeitsunfähig geworden sind, soll der Eintritt einer Invalidität durch geeignete Frühinterventionsmassnahmen verhindert werden. Dazu gehören Wiedereingliederungsmassnahmen, die von der IV mitfinanziert werden.

Der regelmässige Kontakt der Care Managerin mit der Betroffenen, dem Arbeitgeber und der IV halfen, ein gemeinsames Verständnis für den Genesungsverlauf zu entwickeln und die Reintegration frühzeitig zu planen. So konnte bereits anfangs August ein erstes Gespräch mit der IV Eingliederung organisiert werden, an dem auch eine Arbeitsplatzabklärung stattfand.

Nach einem Arztgespräch – im Beisein der Klientin, der IV Eingliederung und Activita -  zur Klärung des gesundheitlichen Zustandes und der Wiederaufnahme der Arbeit koordinierte Activita das Rückkehrgespräch mit dem Vorgesetzten. Der Einstieg erfolgte im Oktober 2013 mit einem 20% Pensum, das schrittweise erhöht wurde. Die IV unterstützte die Wiedereingliederungsmassnahme durch die Finanzierung einer Aushilfe für spezifische Tätigkeiten zur Entlastung von Frau Brunner bis zum Erreichen der vollen Arbeits- und Leistungsfähigkeit im Februar 2014.

*Name geändert.

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