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SKO-Firmenpartnerschaften

Neben ihrer Rolle als Berufsorganisation für Führungskräfte positioniert sich die SKO auch als Wirtschaftsorganisation. Dabei verfolgt die SKO zwei strategische Ziele: Sie will einerseits die Mitglieder bei der Entwicklung ihrer Potenziale und bei der Bewältigung der Führungsherausforderungen unterstützen und andererseits Bindeglied zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber sein. Deshalb hat die SKO vor 3 Jahren ein Firmenpartner-Angebot lanciert. Das Basis-Angebot umfasst die Übernahme der Kosten für eine SKO-Jahresmitgliedschaft der Schlüssel- und Führungskräfte durch den Arbeitgeber. Seit 2014 konnten im Rahmen des Basis-Angebotes bisher 62 Firmenpartner gewonnen werden.

2017 lag der Fokus auf der Weiterentwicklung des Angebotes. Neben dem etablierten Basis-Angebot, können Firmenpartner neu zwischen den Package-Lösungen BasisPlus- und Premium-Angebot wählen, welche Anlässe bzw. ein Inhouse-Seminar enthalten. Weitere vorteilhafte Firmenkonditionen bei unseren Dienstleistungspartnern, wie CAP-Rechtsschutzversicherung (Betriebsrechtsschutz), tilbago (Betreibungssoftware), wecoach (online-Software zur Verbesserung des Teamklimas und der Arbeitsbedingungen der Universität Zürich) sowie activita (SKO Care Assistance im betrieblichen Gesundheitsmanagement) stehen unseren Firmenpartnern seit letztem Jahr zur Verfügung.

Im Rahmen einer SKO-Firmenpartnerschaft können Firmen einen Gesamtarbeitsvertrag für den Verzicht auf Arbeitszeiterfassung für Mitarbeitende mit einem Bruttojahreseinkommen von mindestens CHF 120‘000 abschliessen. Firmenpartner haben neu Zugang zum SKO-Anwaltspool.

Die Marktbearbeitung wurde mit dem Claim «Stärken Sie Ihre Führungskräfte und Ihre Arbeitgeber-Marke» sowie Inseraten intensiviert. Im Zuge eines systematischen Key Account Managements konnten durch verschiedene Kommunikationsmassnahmen die Beziehungen zu den «Schlüsselpersonen» bei bestehenden Firmenpartnern gestärkt werden.

Entwicklung der Regionen und Berufsgruppen

Die SKO-Basisgruppen, bestehend aus Regionen und Berufsgruppen, entwickelten sich 2017 unterschiedlich. Der Trend bestätigt sich, dass Basisgruppen mit erneuertem Vorstand und Berücksichtigung der Kompetenzanforderungen gemäss Basisgruppen-Strategie der SKO erfolgreicher sind. So haben die Regios Fribourg und Tessin beim Akquisitionswettbewerb der Vorstände die ersten beiden Plätze belegt. Ebenfalls erfreulich sind die neuen Impulse in den Regionen Neuchâtel (Romandie Nord-Ouest) und Mittelland. Demgegenüber bekunden einige Regios Mühe, das Präsidium neu zu besetzen und ihren Mitgliedern Mehrwerte durch ein interessantes Programm zu bieten.

Die Berufsgruppe der Schweizer Bauleiter-Organisation SBO ist dynamisch unterwegs. Der Vorstand ist erneuert. Die Fusion mit den bisher selbständigen Vereinen Associazione Direttori Lavori della svizzera italiana (ADL) und Fachverein Bauleiter FVBL konnten bis Ende 2017 vollzogen werden. Dadurch ist der Weg frei für die Einsitznahme als Fachverein des Schweizerischen Ingenieur- und Architektenvereins SIA und als Mitglied der Stiftung REG.

Weitere Berufsgruppen sind der ausbilder-verband avch und der Berufsverband Sozialmanagement bvsm. Der bvsm.ch sieht seine Rolle im Begleiten und Beraten sowie in der Weiterbildung seiner Mitglieder. Ein Schwerpunkt lag 2017 im Ausbau der Firmenpartnerschaften im Bereich der Sozial- und Gesundheitsinstitutionen. Das Präsidium wurde mit Thomas Stettler und Zsolti Sebek in Form zweier Co-Präsidenten geführt. Die Fürsorgestiftung des bvsm wurde in den SKO-Sozialfonds integriert sowie die Buchhaltung der SKO-Geschäftsstelle übertragen.

Netzwerk-Veranstaltungen und Online-Vernetzung

Die SKO-LeaderCircles in der Deutschschweiz und in der Westschweiz (ehem. Forum ASC) sind die Flagship-Veranstaltungen des Verbands. Das Format LeaderCircle Plus verbindet die Podiumsdiskussion mit Workshops am Nachmittag. Alle Veranstaltungen waren auch 2017 wiederum sehr gut besucht, so dass der Durchschnitt mit 150 Teilnehmenden gehalten werden konnte. Die Themen befassten sich mit neuen Arbeitsformen, den Flexibilisierungsansprüchen und ihre Auswirkungen auf die Führungsarbeit und -rolle sowie den Spannungsfeldern für KMU, zwischen Innovation und Tradition zu bestehen.

Das Netzwerk der SKO ist einer der wichtigsten Mehrwerte für Mitglieder. Ein Netzwerk lebt jedoch nur, wenn ihre Mitglieder sich aktiv vernetzen sowie Wissen und Erfahrungen austauschen. Mit den online-Funktionen «Mitglieder-Suche» und «Mentor/in-Suche» gibt die SKO seit Herbst 2017 den Mitgliedern die Möglichkeit, sich auch ausserhalb der SKO-Veranstaltungen und online zu vernetzen.