Wanderung zum Ferrenberg mit Alphorn-Workshop 

24.06.2017

 

Mit einer kleinen Truppe von Wanderern starteten wir ab Bahnhof Riedtwil die wunderschöne Wanderung entlang dem Mutzenbachfall bis hinauf zum Ferrenberg. Das Wetter bot ideale Verhältnisse um gemütlich entlang der kleinen Schlucht und der Felder hinaufzuwandern. Spannende Gespräche, Witze und alte Geschichten nach «weisch no….» rundeten die Wanderung ab.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach rund 2,5 Stunden erreichten wir den Aussichtspunkt Oberbühlchnubel und konnten unsere geografischen Kenntnisse mit der leider etwas trüben Sicht rund ums Mittelland und Emmental testen.

Im Restaurant zum Wilden Mann erwartete uns eine kleine Stärkung. Mit Alphornklängen wurde der nächste Teil eingeleitet. Unser Alphornist wies uns in die Geschichte und Technik des Alphorns ein und hatte für alle Fragen eine Anekdote und Antwort bereit. Jeder Teilnehmer erhielt ein passendes Mundstück zugewiesen nach einer kurzen Begutachtung der Grösse der Lippen und des Mundes. Man merkte, dass unser Alphornist jahrelange Erfahrung hat. Danach ging es endlich los und wir durften ins Alphorn pusten und die Technik während dem Spielen lernen und üben. Einige schafften bereits zu Beginn klare Töne, während andere noch mehr Unterstützung brauchten. Das Highlight war aber auf jeden Fall, als wir unseren Alphornist mit wenigen, klaren Tönen begleiten durften und tatsächlich das Tal erklingen liessen.

 

Hector Egger Holzbau AG 

Betriebsbesichtigung 11.05.2017, Langenthal

 

Rund 40 SKO-Mitglieder und Interessenten tauchten in die Welt der Hightech-Verarbeitung von Holz ein und trafen sich bei Hector Egger Holzbau AG in Langenthal. Die Führung zeigte alle Schritte von der Idee, über die Kalkulation und Konstruktion, bis zur Verarbeitung und Logistik, damit die die Elemente und Holzbausätze optimal auf der Baustelle eingesetzte werden können. Ebenso wurde gezeigt, wo die Elemente und Holzbausätze optimal auf der Baustelle eingesetzt werden können.

In der Konstruktion werden die Pläne der Architekten in 3D-Daten übernommen und die Spezifikationen für den Holzbau so umgesetzt, dass die Daten in die eigenen Verarbeitungsmaschinen übernommen werden können. Bereits in diesem Schritt wird auch die Logistik berücksichtigt, damit das Montageteam auf der Baustelle das Material in der richtigen Reihenfolge von der Transportpritsche entnehmen können. 

In den Werken I und II werden die Balken entsprechend den Montageplänen zugeschnitten, gefräst, geleimt und weiterbearbeitet. Die Steuerung der Maschinen läuft vollautomatisch.

Die Hallen sind mit Holzaromen und dem wärmenden Ambiente des Werkstoffes gefüllt und zeigen eine beeindruckende Dimension. Nebst den aktuellen Arbeiten und Werken zeigte auch die Geschichte der heutigen Hector Egger Holzbau AG vielespannendeStationen auf. Die Führung brillierte mit viel Fachwissen sowie persönlicher Note und Witz.


Herzlichen Dank an das Team der Hector Egger Holzbau AG.

Kein Stress mit dem Stress 

LeaderTraining 21.03.2017, Olten

 

Das erste Leadershiptraining in diesem Jahr in der Region Mittelland lockte einige SKO-Mitglieder auch von weit her, um sich mit dem persönlichen Stressverstärker auseinanderzusetzen. Stress ist allgegenwärtig, was in unterschiedlichen Statistiken immer wieder aufgezeigt wird und ein aktuelles Thema speziell auch für Führungskräfte ist. Die persönliche Geschichte des Referenten Stefan Geisse zu diesem Thema bildete die Einleitung des Abends und die Eröffnung für alle Teilnehmer, sich ihrer jetzigen Situation von Stressauslösern bewusst zu werden.

Um Stressreaktionen überhaupt zu verstehen, wurde den Teilnehmer sehr eindrücklich erklärt wie das ursprüngliche, historische Verhalten des Menschen in einer Gefahrensituation aussah und wie der eigene Körper sich dazu verhielt. Genau diese Körperreaktionen prägen uns auch heute noch in stressigen Situationen, obwohl sich das Umfeld im Verlaufe der Zeit verändert hat.

Mit diesem Basiswissen konnten die Teilnehmer den ersten Selbsttest durchführen, um das aktuelle Stresslevel einzuschätzen. Um danach die persönlichen Stressverstärker zu erkennen, wurde das Verhalten in Konfliktsituationen abgefragt und mit unterschiedlichen Modellen die Positionen verständlich gemacht. Stefan Geisse gelang es immer wieder, den Teilnehmenden aufzuzeigen, wie unsere eigene Einstellung und unser Verhalten auch in alltäglichen Situation als Stressverstärker vorkommen. Als krönender Abschluss konnten dann noch mit einem umfassenderen Test die eigenen Stressverstärker ausfindig gemacht werden.

Der Abend war ein voller Erfolg und alles andere als langweilige Theorie und Vermittlung von altbekannten Massnahmen gegen Stressminderung. Und mit dem Wissen über das körperliche Verhalten in Stresssituationen wie auch mit Leitsätzen gegen Stressverstärker sind die Teilnehmer wieder richtig gestärkt für den Alltag.