37. SKO-LeaderCircle: Gesunde Unternehmen – gesunde Führung

Dienstag 31.05.2016 , 17:30 - 21:00

Führungskräfte haben es in der Hand! Sie beeinflussen psychosoziale Faktoren und Stress bei der Arbeit einerseits direkt über ihren Führungsstil, andererseits indirekt durch ihr eigenes Verhalten als Vorbild. Letztendlich ist der Umgang mit den Ressourcen eine Kulturfrage. Will die Führungskraft mitarbeiterorientiert führen und die Produktivität im Team angesichts der vielfältigen Herausforderungen nachhaltig sicherstellen, muss sie immer mehr auch die Aufgabe eines Gesundheitsmanagers übernehmen. Ohne gesunde Führung keine gesunden Unternehmen.

Was bedeutet Gesundheitsmanagement als Führungsaufgabe? Führungskräfte haben auch eine Verantwortung für das gesundheitliche Wohl der Mitarbeitenden, ihre Motivation und Leistungsfähigkeit. Dazu gehört, sich mit persönlichkeits- und gesundheitsfördernder Arbeitsgestaltung auseinanderzusetzen, Mitwirkungsmöglichkeiten einzuräumen, Risiken zu reduzieren sowie die Ressourcen der Mitarbeitenden und ihre Widerstandsfähigkeit zu fördern. Wie gross ist die Wirkung der Führungsarbeit auf Krankheit und Gesundheit im Unternehmen?

Welche Rolle spielen Führungspersönlichkeit und Führungsstil? Welche Führungskompetenzen sind nötig? Und wie kann eine gesunde Führung als Kulturbestandteil entwickelt werden? Welchen Beitrag leisten Labels wie «Friendly Work Space»? Diese und weitere Fragen zu wie Führungskräfte «Gesundheit managen» werden von kompetente Fachleute aus Wirtschaft und Wissenschaft auf dem Podium des 37. SKO-LeaderCircle vom 31. Mai aus verschiedensten Blickwinkeln debattiert.

Einladungsflyer als PDF

Stefan Barmettler

Stefan Barmettler studierte Wirtschaftsgeschichte und Volkswirtschaft an der Universität Zürich und absolvierte die Ringier-Journalistenschule und ein Postgrade-Programm an der University of Stamford, Connecticut. Er war Mitglied der Redaktionsleitung der "Weltwoche", des Nachrichtenmagazin "FACTS" und stellvertretender Chefredaktor der "Bilanz". Seit August 2013 ist er Chefredaktor der Handelszeitung. Er ist Mitglied der Schweizer Chefredaktoren-Konferenz, Stiftungsrat bei Schweizer Presserat und Jury-Mitglied beim CFO Forum Schweiz.

Thomas Ihde-Scholl

Dr. med. Thomas Ihde-Scholl leitet als Chefarzt die psychiatrischen Dienste der «spitäler fmi ag» im Berner Oberland und hat verschiedene Lehraufträge. Als Stiftungsrat von Pro Mente Sana setzt er sich für die Belange von psychisch Erkrankten und deren Angehörigen ein. Er ist Buchautor für die Beobachter Ratgeber-Reihe zum Thema psychische Gesundheit. Sein neustes Buch „Wenn die Psyche streikt“ vermittelt Fachwissen zu Krankheitsbildern und Behandlungsmöglichkeiten bei psychischen Gesundheitsproblemen in der Arbeitswelt.

Thomas Mattig

Dr. iur. Thomas Mattig ist Direktor der Stiftung Gesundheitsförderung Schweiz und Lehrbeauftragter an der Medizinischen Fakultät der Universität Genf. Zuvor war er in leitender Stellung in der Versicherungswirtschaft tätig. Die privatrechtliche Stiftung, die von Kantonen und Versicherern getragen wird, initiiert, koordiniert und evaluiert Massnahmen zur Förderung der Gesundheit und zur Verhütung von Krankheiten. Die Stiftung verleiht das Label "Friendly Work Space" als Auszeichnung für Organisationen, die betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) erfolgreich umsetzen.

Daniel Obrist

Daniel Obrist ist Leiter Dienste, Geschäftsleitungsmitglied und verantwortlich für das Betriebliche Gesundheitsmanagement bei Kuhn Rikon. Kuhn Rikon ist Trägerin des Qualitätslabels "Friendly Work Space" und hat 2014 den Prix Balance für besonders vereinbarkeitsfreundliche Arbeitsbedingungen erhalten.

Rita Ziegler

Rita Ziegler übernahm 2008 den Vorsitz der Spitaldirektion des UniversitätsSpitals Zürich (USZ) und hat mit ihrer Führung das USZ seit seiner Verselbständigung wesentlich geprägt. Sie tritt auf Ende März 2016 altershalber zurück. Vorher war sie Direktorin des Universitätsspitals Basel und Verwaltungsdirektorin des Spitals Limmattal. Mit rund 900 Spitalbetten, fast 300'000 Pflegetagen und mehr als 7400 Mitarbeitenden aus 87 Nationen gehört das USZ zu den grössten Spitälern der Schweiz.